10 Gedanken zu „Schneller Terminal mit uRXvT

  1. Zuerst die Login-Shell: Das brauchst du nicht. Dabei geht es nur darum, ob in der Instanz eine Login-Shell laufen soll oder nicht, was aber ohne Bedeutung ist (es spielt halt ein wenig mit deinem Environment etc.). Mit dem Login (Display) Manager hat das aber nichts zu tun.

    xrdb über cron habe ich auch noch nicht gesehen und sehe auch den Sinn darin nicht. Viele Desktop Environments lesen die .Xresources automatisch und ansonsten packt man sich was in den Autostart. Cron ist ja eher für regelmäßige Sachen, die nicht an eine Benutzer-Session gekoppelt sind.

    Ich bin gerade am Überlegen, in welchem Format die Farben angegeben sind. Ich nutze immer das übliche 8-bit #RRGGBB.

    1. Die ~/Xresources hat allerdings den Nachteil, dass die Daten nicht "on-the-fly" neu geladen werden können, weshalb ich die Xdefaults genutzt hatte.

      Ich hatte eigentlich geplant, ein Shell-Login zu konfigurieren. Leider hab ich Null Ahnung von soetwas, kenne entsprechent auch keine Scripts/Programme zu.

      Naja, das heißt schonmal wenigstens, dass ich zwar zu blöd zum Lesen war(mit dem Login Manager), aber trotzdem nicht zu blöd war, dass so zum Laufen zu kriegen.. Da gibts so also nix zum laufen :->

      1. Was meinst du mit "Shell-Login"? Einfach keinen Display Manger nutzen und nach dem Login "startx" ausführen. Im Arch-Wiki gibt's zu diesem Thema viele Informationen.

        Was meinst du mit "on-the-fly"? .Xdefaults und .Xresources sind beides nur Dateien, die mit xrdb eingelesen werden können. Die kannst du auch beliebig anders nennen, die Funktionsweise ist absolut identisch. "xrdb -merge ~/.foobar"

        (Genau genommen gibt es einen Unterschied. ~/.Xdefaults wird bei jedem Programmstart neu gelesen, aber nur, wenn in der aktuellen Session noch kein xrdb genutzt wurde – und das nutzt fast jede Distribution.)

        1. Es geht mir hier um die "Sauberkeit". Sprich: Nutze das, wofür es da ist! Wenn es etwas dafür nicht gibt, erschaffe es.

          Die .Xresources ist normalerweise eine Datei, die erst beim Sessionstart gelesen werden "darf". Die .Xdefaults ist dabei immer wieder einzulesen. On-the-fly ist ganz einfach, ohne jegliches Neustarten, Abmeldens, Shutdowns o.ä die Änderungen wirksam zu machen. "Auf dem bestehenden Flug".

          Danke für den Tipp mit dem Arch-Wiki. Ich werds mir gleich mal durchlesen – "Shell-Login" sagt doch alles, oder nicht? Einloggen, automatischer Start des X auf Display :0 und ausführung der .xinitrc 😉

          1. "Einloggen, automatischer Start des X auf Display :0 und ausführung der .xinitrc"

            Einfach starx automatisch ausführen. Automatisch starten lasse ich es hiermit in der ~/.bash_profile (bzw. etwas anderem, was für eine Login-Shell ausgeführt wird):

            [[ -z $DISPLAY && $XDG_VTNR -eq 1 ]] && exec startx

            Wird die .Xdefaults bei dir immer neu eingelesen? Bei mir nämlich nicht, da ich xrdb nutze (und die meisten Distris/DEs von Haus aus). Und du verwendest ja selbst xrdb zum Laden der Konfiguration.

          2. Jups, soweit ich das jedenfalls feststellen kann.

            Sobald ich z.B ein neues Terminal öffne, übernimmt dieses ohne ein xrdb direkt die Konfiguration(neue).

            Muss xrdb halt nur aufrufen, wenn ich schon einen urxvt Client offen hab.

            Wofür steht hier die $XDG_VTNR ?

          3. Das ist die Nummer des virtuellen Terminals. Wenn du dich von Nr. 1 aus einloggst, wird X automatisch gestartet, bei allen anderen nicht. Manchmal möchte man sich vielleicht einloggen, ohne X zu starten (insbesondere für Diagnosezwecke sinnvoll). Dann kannst du einfach mit Alt+F2 auf ein anderes wechseln und X startet nicht mehr automatisch.

          4. Ahh… sehr interessant. Deswegen sind Kommentare so Sinnvoll – man lernt doch sehr viel 🙂

            Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich den Standard DE ändere, der mit X gestartet wird…^^

          5. Wenn ein DE startet, dann nur über einen Display Manager (GDM, KDM, LightDM etc.). "startx" macht nur das, was in der ~/.xinitrc drin steht (abgesehen von einigen globalen Scripts). Am besten liest du dich einmal durch diese Seite durch: https://wiki.archlinux.org/index.php/Xinitrc

            (Und am besten gleich noch weitere Seiten im Arch Wiki, weil die – zumindest zu großen Teilen – sehr gut die technischen Grundlagen und Details erklären.)

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