Der Wecker Linux – Crontab-frickeleien

Um sich mit Linux basierten Systemen einen Wecker zu bauen, benötigt man i.d.R nur den MPD, die
Crontab, ein Lied(egal in welchem Format) und (Optional da einfacher, und bei mir schon vorhanden) den ncmpcpp.

Installation aller nötigen Komponenten:

Falls man Alsa(so wie ich..) nutzt, braucht man nebenbei noch den OSS-Wrapper für Alsa:

Ich, für meinen Teil, möchte jeden Tag um 6:30 geweckt werden – auch am Wochenende. Um am Wochenende nicht geweckt zu werden, siehe hier.
Also öffnen wir nun die Crontab des Standardbenutzers, um den Eintrag vorzunehmen:

…und schreiben dort folgendes rein(ich gehe vom Standardpfad /usr/bin aus):

toggle spielt entweder das Lied ab, oder stoppt es. So wird zum Beispiel, falls schon ein Lied abgespielt wird, dieses gestoppt. Falls eines gestoppt ist, wird es abgespielt(Logisch..)

Kleinere Anpassungen – nicht an Wochenenden Abspielen

Manch andere mag es nicht, am Wochenende von einem Wecker gestört zu werden. Natürlich gibt es auch dafür eine
Lösung.

Es wird einfach im Feld für die Tage(d) die Zeichenkette ‚1-5‘ eingetragen, denn die Crontab versteht dies folgendermaßen: Führe XYZ an den ersten 5 Tagen der Woche(Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag) aus, aber nicht am Samstag(6) und Sonntag(7).

6 Gedanken zu „Der Wecker Linux – Crontab-frickeleien

    1. Laptop. Ich 😉 Ich lass nachts einen buildd Service laufen, für ein paar Packete die ich aufm Rechner selbst gebaut haben möchte.

      Ich nahm 7 für Sonntag an, da Europa hier. US mag aber wahrscheinlicher sein, stimmt. 🙂

  1. Mit at ginge das auch noch.

    z.b:

    at 5:30

    at> mplayer ~/Dokumente/Mugge/Kickerikie.mp3

    at>

    job 1 at 2013-12-11 05:30

     

    Wäre nur einmalig, müsste man jeden Abend machen, wäre aber auch leichter zu rekonfigurieren als jedes mal per crontab

    1. Der MPlayer ließ damals die FLAC Datei nicht abspielen, weswegen ich das auch verworfen hatte. (2-3 Monate her). Hab die seitdem gesplittet und gerade mal Ausprobiert – geht doch super.

      Warum mit at? Die Crontab ist zwar von der Syntax anfangs nicht gerade einfach, hat aber gegenüber at erhebliche Vorteile, wie ich finde… Ist aber wohl Geschmackssache 🙂

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