Erfolge beim speichern von Daten auf Quarzglas

Die Universität von Southampton(UK) hat weitere Erfolge, nach der Entdeckung von 1996, beim Speichern von Daten auf Quarzglas erzielt.
In einem PDF Dokument wird beschrieben, wie das Experiment von Statten ging und was auf die Datenträger übertragen wurde.

Die Forscher haben in dem Experiment eine 300 Kbyte große Textdatei durch das beschießen des Glases mit Femtosekunden andauernden Lichtimpulsen(„Laser“) auf das sog. Quarzglas geschrieben(5D Superman Memory).

Quarzglas wird als die „große“ Hoffnung gegenüber heutigen Speichermedien bezeichnet, da diese über Millionen von Jahren Haltbar sein sollen, 360TB Speicherkapazität haben und Feuer und Wasser resistent sind. Das Projekt hat den Namen Femtoprint.

In dem Verfahren werden Mikroskopisch kleine Punkte auf dass Glas gelasert, welche die Nullen und Einsen darstellen. Die Daten wurden in dem vorgestellten verfahren auf drei Ebenen geschrieben(deswegen wohl 5D). Die dadurch auf dem Stück Quarzglas erstellten Punkten und Nullen stellen, logischerweise, die Matrix für die Zugriffe dar.

Mein persönliches Bedenken dabei ist, wie das dann beim zerstören aussieht: Schaffen wir dadurch wieder etwas, was wir niemals weg kriegen(*auf Atomkraft guckt*) oder ist es einfach harmlos, sodass es keine Bedenken geben kann.(Mein Englisch ist nicht gut genug, um das aus dem PDF zu lesen)

Dabei weise ich nun gerne daraufhin, dass das ganze verfahren durch einen Linux Kernel möglich gemacht wurde 🙂

10 Gedanken zu „Erfolge beim speichern von Daten auf Quarzglas

  1. > Mein persönliches Bedenken dabei ist, wie das dann beim zerstören aussieht: Schaffen wir dadurch wieder etwas, was wir niemals weg kriegen(*auf Atomkraft guckt*) oder ist es einfach harmlos, sodass es keine Bedenken geben kann.

    Quarzglas lässt sich generell natürlich auch einschmelzen und verdampfen. Brauchst halt eine höhere Temperatur (wp sagt 2230°C) als bei dem üblichen Gläsern für. Der Artikel spricht von einer thermischen Stabilität der Daten bis 1000°C. Da ist man mit einem Gasherd schon relativ nahe und mit einem Schweißbrenner ist man auf der sicheren Seite. Falls nicht zur Hand kannst du deinen örtlichen Fußballfanclub oder im Bootsbereich nach bengalischem Feuer fragen. 😉

  2. Kann man nicht einfach mit einem Hammer drauf hauen? Gerade bei solch kleinen »Verletzungen« des Atomgitters erreicht man schon mit kleinen Schlägen ein ordentliches Resultat an Lesefehlern.

      1. Der Link weist erst mal auf einen 404… außerdem ist es doch so, dass eine hohe Härte meist mit hoher Sprödigkeit daher kommt. Mit Werten von 5,3 bis 6,5 Mohs liegt es in einem Bereich, wo es recht leicht mit einem Hammer »zerbröselt« werden kann.

        1. Da war ich zu langsam mit dem Editieren 😀
          Stimmt soweit – aber damit ist Quarz auf jedenfall widerstandsfähiger als Plastik oder Festplatten. Da würde ein Staubkorn reichen, um die Platte komplett zu zerstören(geöffnet).
          Quarz ist schon ne Tolle Sache; Aber ich hoffe noch darauf, dass ich Quarz demnächst noch so kaufen kann, um damit ein Klipboard aufzustellen. Plexiglas ist für sowas recht blöde..^^

Kommentar verfassen